Im vergangenen Jahr fuhren wir mal in den Harz. Am 23. April 2005 starteten wir in den frühen Morgenstunden. Unser Weg führte uns nach Bad Grund.

Nördlich der kleinen Bergstadt im Harz liegt das vor mehr als 360 Millionen Jahren im Oberdevon entstandene Iberger Kalkmassiv. In Gängen, Klüften und Spalten des Kalksteins lagerten Erzminerale, wobei es sich hauptsächlich um Eisenerze handelte. Diese wurden seit der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Jahr 1885 abgebaut.

Der heutige Therapieraum wurde, laut Angaben der Tourismus-Initiative Bad Grund, in der Endphase der Bergbauzeit von 1870-1875 aufgefahren und seit Mitte der 80er Jahre für eine Versuchsphase für die Höhlentherapie errichtet.

Da in der Höhle das ganze Jahr über 6-7° C und beinahe
100% Luftfeuchtigkeit herrschen, werden die Patienten in dicke Schlafsäcke gepackt, um die zweistündige Therapie (Speläotherapie) angenehm zu genießen.
   
   
   

Im Anschluss an die Therapie haben wir uns verschiedene interessante und einmalige Exemplare des Uhrenmuseums in Bad Grund angesehen.

Außerdem konnten wir uns bei selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee im gemütlich eingerichteten Antiquitätencafé erholen und stärken, bevor wir unseren Heimweg antraten.